Buß- und Bettag

Der Buß- und Bettag ist in Deutschland ein evangelischer Feiertag. Im 20. Jahrhundert wurde er auf den Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag, den letzten Sonntag des Kirchenjahres, gelegt.

Bereits in der Antike veranstalteten gläubige Menschen gemeinsame Bußzeiten. Konkret soll am Buß- und Bettag durch das Abhalten von Fürbitten die Kirche für die Schuld der Menschen vor Gott einstehen. Und nicht zuletzt gibt dieser Feiertag den Menschen einen Anlass, ihr Gewissen vor Gott auf den Prüfstand zu stellen.

Zur Geschichte:

1532 ordnete der Kaiser aufgrund der damals herrschenden Türkenkriege den ersten Buß- und Bettag in Straßburg an. In den folgenden Jahren fand er in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands zu verschiedenen Terminen statt. Nach Verschiebungen, Abschaffungen und Wiedereinführungen wurde der Buß- und Bettag erst 1990 als gesetzlicher Feiertag für alle Bundesländer in Deutschland festgelegt. Nur fünf Jahre später strichen ihn alle Länder bis auf Sachsen wieder, wo er heute noch ein gesetzlicher Feiertag ist.

Traditionelle Bräuche, wie es sie an anderen Feiertagen gibt, existieren am Buß- und Bettag nicht. Es findet jedoch in den Abendstunden ein Gottesdienst statt:

20. November 2011

19.00 Uhr

 

 

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