Die Geschichte Josefs erlebt und Edelsteine gesucht

Kiki-Freizeit in Idar-Oberstein war ein besonderes Erlebnis

»Gott meint es gut, auch wenn Menschen es bös mit dir meinen«. Das erfuhren die Teilnehmer der Kinderkirchen-Familienfreizeit in Idar-Oberstein. Drei Tage  litten und freuten sie sich mit Josef, der Höhen und Tiefen erlebt hatte. Die Geschichte wurde von Bettina Rückert-Schneider und dem jüngsten Kiki-Mitglied, der Puppe Leo, erzählt und von Kindern und Eltern spontan mitgespielt.
Josefs Leben ist auch eine Geschichte von vielen Gewändern: schöne, festliche, schmutzige, zerlumpte und prächtige Gewänder wurden gebastelt und hingen am Ende auf einer Wäscheleine. Es ist auch die Geschichte von vielen Träumen, und so bastelten die Familien fantasievolle Traumfänger. Vorher hatten alle ihre Träume und Albträume auf Wolken geschrieben.


Schon legendär ist der Spieleabend auf Kiki-Freizeiten. In bunt gemischten Gruppen gab es Aufgaben für jede Altersgruppe. Diese »Olympiade« war ein riesengroßer Spaß für alle.
Kiki war zu Besuch in der bekanntesten deutschen Edelsteinstadt, da waren nicht nur die Kinder sehr gespannt auf die schönen und bunten Steine. Die Gruppe besuchte die einzige öffentlich zugängliche Edelsteinmine Europas. Beim anschließenden Edelsteinsuchen auf einem vorbereiteten Schürffeld füllten sich die Tüten mit der begehrten Beute bei allerbestem Sonnenwetter.


Umgeben von vielen Maikäfern, die  im Licht der Taschenlampen flogen, erkundete die Kinderkirche in der Dunkelheit den Wald um die Jugendherberge. Dabei stellte sich einee der jüngsten Teilnehmer, Matthias, als begeisterter und mutigster Nachtwanderer heraus. Er führte die Gruppe an und war sehr traurig, als die Großen schon nach Hause wollten.
Am letzten Tag galt es noch die Räuberbande des Schinderhannes auf Schloss Oberstein dingfest zu machen und ihnen den gestohlenen Schatz zu entwenden. Drei dunkle  und finstere Gesellen wurden von den Kindern gestellt.
Das Fazit der Teilnehmer: Eine tolle Gruppe, eine schöne Jugendherberge, wunderschönes Wetter, viel gemeinsamer Spaß und Gespräche, neue und verteifete Freundschaften, viele gute Gedanken, viele Edelsteine und die Erkenntnis: »Gott meint es gut«.
»Als etwas Besonderes an der Freizeit habe ich die Gemeinschaft erlebt. Obwohl alle  in ihren Familien anreisten, sind wir nach kurzer Zeit zu einer große Familie zusammengewachsen und alle packten mit an«, sagte die Leiterin der Kinderkirche Bettina Rückert-Schneider. Sie hatte zusammen mit einem Team (Simone Kaupp, Kirsten Jordan, Paul-Jona und Eckhard Schneider) die Freizeit organisiert und vorbereitet.

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